<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Goldschmidt</title>
	<atom:link href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Aug 2010 12:32:47 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Willkommen zum Goldschmidt-Programm</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=594</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=594#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 12:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judy</dc:creator>
				<category><![CDATA[featured]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=594</guid>
		<description><![CDATA[ 

Die doppelten Geburtstage (20 und 10 Jahre) der DFJW-Programme wurden am 10. und 11. Juni in Paris gefeiert.
Es gab Lesungen, Workshops und Arbeitsgruppen um Erfahrungen auszutauschen und über die Zukunft der Programme so wie der Buchbranche nachzudenken.
Viele ehemaligen Teilnehmer und Gastfirmen haben mit ihrer ganzen Leidenschaft für das Buch an den Aktivitäten teilgenommen.
Mehr dazu sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/05/ParisParty_rot.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-595" title="ParisParty_rot" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/05/ParisParty_rot.jpg" alt="" width="618" height="293" /></a></em><em> </em></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Die doppelten Geburtstage (20 und 10 Jahre) der DFJW-Programme wurden am 10. und 11. Juni in Paris gefeiert.</p>
<p>Es gab Lesungen, Workshops und Arbeitsgruppen um Erfahrungen auszutauschen und über die Zukunft der Programme so wie der Buchbranche nachzudenken.</p>
<p><em><strong>Viele ehemaligen Teilnehmer und Gastfirmen haben mit ihrer ganzen Leidenschaft für das Buch an den Aktivitäten teilgenommen.</strong></em></p>
<p>Mehr dazu sowie eine Fotosammlung findet ihr hier in Kürze.</p>
<p>Besucht uns auch in facebook: <a href="http://www.facebook.com/#!/pages/Buch-Livre/146224252059498?ref=ts">http://www.facebook.com/#!/pages/Buch-Livre/146224252059498?ref=ts</a>. Bei Klick auf &#8220;Gefällt mir&#8221; seid ihr dabei!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=594</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>André-Gide-Preis</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=573</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=573#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 09:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[featured]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=573</guid>
		<description><![CDATA[
Dr. Erika Mursa, Beauftragte der DVA-Stiftung zu dem deutsch-französischen Übersetzungspreis André-Gide.
Wie kam es zu diesem Preis?
Der André-Gide-Preis wurde 1997 als zweiter deutsch-französischer Übersetzerpreis der DVA-Stiftung geschaffen. Damals existierte schon der Preis für geisteswissenschaftliche Übersetzungen, der heute Raymond-Aron-Preis heißt. Später kamen Übersetzerstipendien für zeitgenössische Theaterstücke (Theater-Transfer) hinzu. Bei all diesen Programmen geht es darum, den Austausch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/05/Goldschmidt_Erika-Mursa.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-584" style="margin: 5px 10px;" title="Erika Mursa" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/05/Goldschmidt_Erika-Mursa.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a></p>
<p>Dr. Erika Mursa, Beauftragte der <a href="http://dva-stiftung.bosch-stiftung.de/content/language1/html/index.asp" target="_blank">DVA-Stiftung</a> zu dem deutsch-französischen Übersetzungspreis André-Gide.</p>
<p><strong>Wie kam es zu diesem Preis?</strong></p>
<p>Der André-Gide-Preis wurde 1997 als zweiter deutsch-französischer Übersetzerpreis der DVA-Stiftung geschaffen. Damals existierte schon der Preis für geisteswissenschaftliche Übersetzungen, der heute Raymond-Aron-Preis heißt. Später kamen Übersetzerstipendien für zeitgenössische Theaterstücke (Theater-Transfer) hinzu. Bei all diesen Programmen geht es darum, den Austausch zwischen deutscher und französischer Literatur zu stärken. Preisverleihungen als öffentliche Anerkennung der Übersetzer sind somit auch ein Beitrag zur auswärtigen Kulturpolitik und zur Völkerverständigung.</p>
<p><strong>Dieses Jahr bekam die deutsche Übersetzerin und Goldschmidt-Teilnehmerin Julia Schoch den Preis für ihre Übersetzung von Georges Hyvernaud: La peau et les os (Deutsch: Haut und Knochen, erscheint im Herbst 2010). Warum?</strong></p>
<p>Julia Schochs Kandidatur erfüllte in geradezu idealer Weise die beiden Hauptkriterien für die Preisvergabe: Eine durchweg stimmige übersetzerische Leistung und die Wahl eines wichtigen französischen Autors, der in Deutschland neu zu entdecken war. Julia Schochs Kandidatur war rundum überzeugend, auch durch ihre kluge literarische und zeitgeschichtliche  Einordnung des Autors.</p>
<p><strong>Sie ist eine von vielen ehemaligen Goldschmidt-Übersetzern, die den André-Gide-Preis in den letzten Jahren bekommen haben. Welche wichtigen Eigenschaften bringen diese Kandidaten mit?</strong></p>
<p>Große Leseerfahrung, analytische und literarische Kompetenz, übersetzerische Sorgfalt und schließlich souveräne Beherrschung ihrer Muttersprache. Nur dann klingt das Ergebnis selbstverständlich, federleicht und nie „übersetzt“. Und es kann dennoch jeder Gegenprobe auf inhaltliche und stilistische Korrektheit standhalten.</p>
<p><strong>Wie fördern das Goldschmidt Programm oder der André-Gide-Preis den Austausch zwischen der deutschen und der französischen Literatur?</strong></p>
<p>Durch materielle und ideelle Unterstützungen jener Mittler und Brückenbauer, ohne die den meisten Lesern die Literatur des anderen Landes verschlossen bliebe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=573</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Autoreninterview</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=465</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=465#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[featured]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=465</guid>
		<description><![CDATA[Juliette Aubert nahm 2006 am Goldschmidt Programm teil. Mittlerweile hat sie drei Romane des Bestseller-Autors Daniel Kehlmann (“Die Vermessung der Welt”) übersetzt. Dazu haben wir den Schriftsteller interviewt.
 
 
Herr Kehlmann, wie ist Ihre Zusammenarbeit mit Juliette Aubert entstanden?
Wir haben uns auf der Frankfurter Buchmesse – eigentlich aus Zufall – getroffen und gleich sehr gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/Juliette-Aubert.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-509" style="margin: 5px 20px;" title="Juliette-Aubert" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/Juliette-Aubert.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a>Juliette Aubert</strong> nahm 2006 am Goldschmidt Programm teil. Mittlerweile hat sie drei Romane des Bestseller-Autors <strong>Daniel Kehlmann</strong> (“Die Vermessung der Welt”) übersetzt. Dazu haben wir den Schriftsteller interviewt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Herr Kehlmann, wie ist Ihre Zusammenarbeit mit Juliette Aubert entstanden?</strong></p>
<p>Wir haben uns auf der Frankfurter Buchmesse – eigentlich aus Zufall – getroffen und gleich sehr gut verstanden. Der Zufall wollte es, daß ich damals viel Zeit in Strasbourg verbrachte, wo Juliette auch wohnte. Die Zusammenarbeit wurde dadurch natürlich sehr vereinfacht. Wir haben uns in den folgenden Monaten, als Juliette an der Übersetzung der “Vermessung der Welt” arbeitete, regelmäßig gesehen und konnten bei grünem Tee und Kuchen alle Fragen ausführlich persönlich besprechen.</p>
<p><strong><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/DanielKehlmann_Buchmesse200.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-275" style="margin: 5px 20px;" title="DanielKehlmann_Buchmesse200" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/DanielKehlmann_Buchmesse200.jpg" alt="Daniel Kehlmann" width="180" height="240" /></a>Sind Sie regelmäßig in Kontakt ?</strong></p>
<p>Wie gesagt, im Fall der “Vermessung der Welt” lag der Glücksfall vor, daß wir uns regelmäßig persönlich treffen konnten. Als Juliette “Ruhm” und “Beerholms Vorstellung” übersetzte, lebte sie gerade in China, und die Kommunikation fand per E-Mail und Skype statt. Juliette hat bei jedem Text viele Fragen, sie alle sind nicht nur sinnvoll, sondern regelrecht hellsichtig, zumal Juliette die Angewohnheit hat, sich ausführlich mit allen im Roman berührten Sachgebieten zu beschäftigen. Manchmal glaube ich, daß kaum jemand meine Bücher so gut kennt wie Juliette Aubert. Nicht selten kommt sie mir übrigens auf Fehler und kleine Schlampigkeiten. Dann fragt sie höflich nach, ob sie das in der Übersetzung korrigieren soll, und ich sage dankbar: “Bitte, mach das!”</p>
<p><strong>Was sind für Sie die wichtigsten Eigenschaften bei Ihrem Übersetzer?</strong></p>
<p>Genauigkeit, Hingabe und Freude an der Sprache. Das mag klingen wie eine Selbstverständlichkeit, aber leider ist es keine. Für Juliette allerdings schon.</p>
<p><strong>Warum ist es Ihnen wichtig, dass Ihre Bücher ins Französische übersetzt werden?</strong></p>
<p>Das versteht sich doch von selbst: Eine der großen Weltsprachen, und eine der zentralen Kulturen des Abendlandes. In diesem Kulturkreis gelesen zu werden, das kann keinem Schriftsteller gleichgültig sein, und ich glaube auch nicht, dass es irgendeinem gleichgültig ist.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Folgende Titel von Daniel Kehlmann sind in einer Übersetzung von Juliette Aubert im französischem Verlag Actes Sud erschienen:</p>
<ul>
<li>« Les Arpenteurs du monde » 2007 (Die Vermessung der Welt)</li>
<li>« Gloire » 2009 (Ruhm)</li>
<li>« La nuit de l’illusionniste » 2010 (Beerholms Vorstellung)</li>
</ul>
<address>Foto:  Daniel Kehlmann, copyright OmiTs, Quelle Wikimedia</p>
</address>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=465</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tandem-Methode</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=341</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=341#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judy</dc:creator>
				<category><![CDATA[featured]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=341</guid>
		<description><![CDATA[Ein Tandem fährt nur, wenn beide in die Pedale treten. So auch hier: Jeder Teilnehmer arbeitet eng mit einem Stipendiaten des Nachbarlandes zusammen. Sie tauschen sich während der Textarbeit aus und unterstützen einander. Wir haben die Übersetzer François Grosso und Tatjana Kröll (Jahrgang 2009) zu ihrer Tandem-Erfahrung interviewt:
Wie ist damals Ihr Tandem entstanden?
Tatjana Kröll: Unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tandem fährt nur, wenn beide in die Pedale treten. So auch hier: Jeder Teilnehmer arbeitet eng mit einem Stipendiaten des Nachbarlandes zusammen. Sie tauschen sich während der Textarbeit aus und unterstützen einander. Wir haben die Übersetzer <span style="text-decoration: underline;">François Grosso </span>und <span style="text-decoration: underline;">Tatjana Kröll</span> (Jahrgang 2009) zu ihrer Tandem-Erfahrung interviewt:</p>
<h5><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/TatjanaKroell.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-439" style="margin: 5px 20px;" title="TatjanaKroell" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/TatjanaKroell.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a>Wie ist damals Ihr Tandem entstanden?</h5>
<p>Tatjana Kröll: Unser Tandem ist bereits während der Verlagsbesuche in Paris entstanden. Da wir uns eigentlich alle sehr sympathisch waren, entschieden oft die jeweiligen Übersetzungsprojekte oder gemeinsame Interessen über die ‘Pärchenbildung’.</p>
<p>François Grosso: Zur Übersetzung wählte ich „Der Grenzwald“ des österreichischen Autors Heimito von Doderer. Da war es für mich angenehm, jemanden, der mit dem Süddeutschen und Österreichischen vertraut war, an der Seite zu haben. Dann las ich Tatjanas Roman „Mon cœur tout seul ne suffit pas“ von Mathieu Lindon. Er hat mir gut gefallen und so konnten wir uns an die Arbeit machen.</p>
<h5>Was ist der Vorteil dieser Methode?</h5>
<p>T.K.: Das Tandem gibt einem die Möglichkeit, jederzeit einen Muttersprachler zur Verfügung zu haben, der einem hilft, sprachliche Unwägbarkeiten zu umschiffen. Das Wunderbare an dieser Zusammenarbeit ist dass man jemanden an der Hand hat, dem man denselben Dienst erweisen kann und der um die Schwierigkeiten seiner und der anderen Sprache weiß und so viel schneller und zielsicherer auf Fragen antworten kann, als ein unbedarfter Muttersprachler, der oft nur ratlos mit den Schultern zuckt.</p>
<p><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/FrancoisGrosso.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-440" style="margin: 5px 20px;" title="FrancoisGrosso" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/FrancoisGrosso.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a>F.G.: Zu zweit zu übersetzen ist eine echte Bereicherung. Denn die Angst, etwas falsch zu verstehen, verschwindet. Etwa eine typisch idiomatische Redewendung oder einen Spruch, der sich im Wörterbuch nicht finden lässt. Beim Übersetzen ist der Tandempartner quasi der “Sicherheitsgürtel.” (lacht) Das Tandem verhilft auch zur besseren Einsicht in den Kontext des Textes. Man sieht gemeinsam einfach ganz neue Zusammenhänge.</p>
<h5>Fällt Ihnen eine Anekdote dazu ein?</h5>
<p>T.K.: Neben der Tandem-Erfahrung erinnere ich mich gerne an die kleinen Runden: Fünf oder mehr von uns saßen da zusammen. Wir blickten versonnen in die Luft, auf der Suche nach der perfekten Formulierung, dem passenden Ausdruck. Bis plötzlich ein gemurmeltes Wort ganze Assoziations-Lawinen auslöste. Am Ende konnte der eben noch mutlose Übersetzer mit zufriedenem Lächeln zu seinem Text zurückkehren.</p>
<p>F.G.: Es ging um die Übersetzung des Wortes „Gasse“ ins Französische. Es macht nämlichen einen Unterschied ob der Schriftsteller aus Deutschland oder Österreich stammt. In Deutschland ist eine Gasse eine kleine und enge Straße. Somit wird sie ins Französische richtig mit „Ruelle“ übersetzt. In Österreich ist das Wort „Gasse“ aber gleichbedeutend mit „Straße“. Das kann natürlich nicht mit „Ruelle“ übersetzt werden. Denn “Gassen” können in Österreich ziemlich lang und breit sein! (lacht).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=341</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Termine</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=471</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=471#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=471</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Das Goldschmidt-Programm on tour!&#8221; &#8211; Deutsch-französische Lesungen 2010.
Dieses Jahr werden unsere Stipendiaten in folgenden Städten aus ihren Übersetzungen lesen. Merken Sie sich die Termine, Sie sind herzlich eingeladen! 
Frankfurt: Übersetzer-Zentrum der Frankfurter Buchmesse. Sa, den 9. Oktober 2010
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Goldschmidt-Programm on tour!&#8221; &#8211; Deutsch-französische Lesungen 2010.</p>
<p>Dieses Jahr werden unsere Stipendiaten in folgenden Städten aus ihren Übersetzungen lesen. Merken Sie sich die Termine, Sie sind herzlich eingeladen!<strong> </strong></p>
<p><strong>Frankfurt: </strong>Übersetzer-Zentrum der Frankfurter Buchmesse. Sa, den 9. Oktober 2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=471</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Namensgeber</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=405</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=405#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 10:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judy</dc:creator>
				<category><![CDATA[featured]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=405</guid>
		<description><![CDATA[
Georges-Arthur Goldschmidt, Sie als Schirmherr des Förderprogramms: Was machen die jungen Leute für einen Eindruck auf Sie?
 Georges-Arthur Goldschmidt:  “Sie scheinen alle voller Erwartung zu sein, wie gespannt auf das, was sie erwartet. Ich bin immer sehr beeindruckt von der jugendlichen Begeisterung für dieses doch ziemlich paradoxale Unternehmen des Übersetzens. Junge Menschen tragen doch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/georges_a_goldschmidt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-244" style="margin: 5px 20px;" title="georges_a_goldschmidt" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/georges_a_goldschmidt.jpg" alt="Georges Arthur Goldschmidt" width="180" height="240" /></a></p>
<p><strong>Georges-Arthur Goldschmidt, Sie als Schirmherr des Förderprogramms: Was machen die jungen Leute für einen Eindruck auf Sie?</strong></p>
<p><strong> </strong>Georges-Arthur Goldschmidt:  “Sie scheinen alle voller Erwartung zu sein, wie gespannt auf das, was sie erwartet. Ich bin immer sehr beeindruckt von der jugendlichen Begeisterung für dieses doch ziemlich paradoxale Unternehmen des Übersetzens. Junge Menschen tragen doch die Verantwortung  für die Zukunft der Literatur mit. Und sie glauben an das, was sie machen. Das ist sehr erfrischend und besonders wertvoll zu unserer Zeit, wo es doch sonst nur um Pinke geht.”</p>
<p><strong>Das Besondere am Goldschmidt-Programm ist die Arbeit im <a href="../?page_id=165">Tandem</a>. Haben Sie selbst schon einmal so übersetzt?</strong></p>
<p>G.A.G.: In Zürich gab mal so ein Treffen bei dem Muttersprachler und Übersetzer nebeneinander saβen. Also immer zwei Stühle für jedes Paar. Ich habe immer den Stuhl wechseln müssen: Weil ich doch für meine französische Autobiographie “Über die Flüsse” zugleich der Muttersprachler und der Übersetzer war. Es ist immer besonders aufschlussreich, denn Autor und Übersetzer lernen dabei in der eigenen Sache ganz ungemein viel.</p>
<p><strong>Was muss ein junger Literaturübersetzer am Anfang seiner Karriere wissen?</strong></p>
<p>G.A.G.: “Er die beiden Sprachen vollkommen beherrschen. Meistens können jungen Übersetzer die Sprache, aus der sie übersetzen sogar besser als die eigene. Weil ihre Muttersprache sie weniger interessiert. Und gerade da liegt das Problem. So altmodisch es auch erscheinen mag: Ein Übersetzer, der keine Klassiker aus seiner Ausgangsliteratur kennt, kann nur schwer ein literarischer Übersetzer werden.”</p>
<p><strong>Wie sind Sie selbst zum Übersetzen gekommen?</strong></p>
<p>G.A.G.: “Ganz durch Zufall, vor langer Zeit. Das war 1971, als ich meinem damaligen Verleger Christian Bourgois die Fahnen meiner ersten französischen Erzählung “Un corps dérisoire” zurückbrachte. Da bat er mich, weil ich doch deutscher Herkunft war, Handkes” Begrüβung des Aufsichtsrats” zu übersetzen. Ein kurzes, schönes Buch voll Sprachfinesse. Es war für mich eine herrliche Arbeit und auch für mein eigenes Schreiben eine unglaubliche Energiequelle. Und so fiel ich ins Übersetzen hinein. Das Schreiben braucht das Übersetzen, wenn man es kann. Dadurch lernt man mit Bescheidenheit und Vorsicht an die Sprache heranzugehen.”</p>
<p><strong>Sie wollten schon oft mit dem Übersetzen aufhören. Jetzt erscheint Ihre Übersetzung von Peter Handkes “Kali” bei Gallimard. Warum?</strong></p>
<p>G.A.G.: “Ja, so ist es auch. Ich bin jetzt alt und will die letzten Jahre, die mir bleiben mit meiner Frau genieβen. Ansonsten will ich nur noch für mich, meinen eigenen Kram schreiben. “Kali” hatte ich aus Treue noch als letztes zu übersetzen versprochen.”</p>
<p>Das Interview führte Katja Petrovic.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=405</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Übersetzungsproben</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=416</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=416#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseproben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=416</guid>
		<description><![CDATA[Zehn Texte französischer und deutscher Autoren (u.a. Monika Maron, Réjean Ducharme, Michael Lentz) sowie die jeweiligen Übersetzungen unserer Stipendiaten 2009.
Hier ist eine Übersetzungsprobe von Maren Illinger, die Audrey Diwans Anti-Ehe-Roman &#8220;DE L’AUTRE CÔTÉ DE L’ÉTÉ&#8221; übersetzt hat:
&#8220;Arnaud kam zu spät. Der Kahle schüttelte missbilligend den Kopf. Als ich ihn sah, kribbelte mein ganzer Körper. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/Übersetzungsworkshop_thumb.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-418" title="Übersetzungsworkshop_thumb" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/Übersetzungsworkshop_thumb.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Zehn Texte französischer und deutscher Autoren (u.a. Monika Maron, Réjean Ducharme, Michael Lentz) sowie die jeweiligen Übersetzungen unserer Stipendiaten 2009.</p>
<p>Hier ist eine Übersetzungsprobe von Maren Illinger, die Audrey Diwans Anti-Ehe-Roman &#8220;DE L’AUTRE CÔTÉ DE L’ÉTÉ&#8221; übersetzt hat:</p>
<blockquote><p>&#8220;Arnaud kam zu spät. Der Kahle schüttelte missbilligend den Kopf. Als ich ihn sah, kribbelte mein ganzer Körper. Da stand er, mein verrückter Traum, und dieses Mal hatte er Gesicht und Körper, Fleisch und Knochen; eine ansehnliche Komposition.&#8221;</p></blockquote>
<p><img src="http://buchmesse.de/img/icons/pdf_icon_new.png" alt="" /> <a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/Goldschmidt_Leseproben_2009.pdf" target="_blank">Leseproben der Teilnehmer 2009</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=416</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erfolgsgeschichte: Katja Meintel</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=392</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=392#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 18:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judy</dc:creator>
				<category><![CDATA[featured]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=392</guid>
		<description><![CDATA[Katja Meintel wurde für die deutsche Übersetzung des Romans „In den Vereinigten Staaten von Afrika“ von Abdourahman A. Waberi (Edition Nautilus) mit dem Stefan-George-Preis ausgezeichnet.
Wie sind Sie auf das Goldschmidt-Programm gekommen?
“Während meiner Dissertation bin ich auf Romane frankophoner afrikanischer Autoren gestoßen, die bislang nicht ins Deutsche übersetzt sind. Bei einem sehr spannenden Workshop im Übersetzerhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katja Meintel<a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/Katja-Meintel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-280" style="margin: 5px 20px;" title="Katja-Meintel" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/Katja-Meintel.jpg" alt="Katja Meintel" width="180" height="240" /></a> wurde für die deutsche Übersetzung des Romans „In den Vereinigten Staaten von Afrika“ von Abdourahman A. Waberi (Edition Nautilus) mit dem <a href="../www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/lue/stefan_george_preis.htm" target="_blank">Stefan-George-Preis</a> ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Wie sind Sie auf das Goldschmidt-Programm gekommen?</strong></p>
<p>“Während meiner Dissertation bin ich auf Romane frankophoner afrikanischer Autoren gestoßen, die bislang nicht ins Deutsche übersetzt sind. Bei einem sehr spannenden Workshop im Übersetzerhaus Straelen <a href="http://www.euk-straelen.de/" target="_blank">www.euk-straelen.de/</a> erfuhr ich dann vom Goldschmidt-Programm. Da ich als literarische Übersetzerin arbeiten wollte, fand ich ein Programm für Berufsanfänger sehr vielversprechend.”</p>
<p><strong>Was hat Ihnen die Teilnahme für den Berufseinstieg gebracht?</strong></p>
<p>“Wie die meisten von uns haben mich diese Fragen umgetrieben: Wie komme ich an den ersten Übersetzungsauftrag? Wie spricht man Verlage an? Worauf muss ich bei Verträgen achten? Die vielen konkreten Informationen halfen mir, mich im Umgang mit Verlagen nicht gleich als Greenhorn zu outen. Aber auch die  vom Programmleiter arrangierten Kontakte zu Übersetzern, Lektoren und Literatur-Scouts waren wichtig. So habe ich mein erstes erfolgreiches Übersetzungsprojekt über einen Kontakt während des Goldschmidt-Programms gefunden.”</p>
<p><strong>Sie haben sich auf afrikanische Literatur spezialisiert. Welchen Stellenwert hat sie in Deutschland?</strong></p>
<p>“Spezialisiert ist zu viel gesagt. Schließlich müssen Literaturübersetzer sich in immer neue Kontexte hineinarbeiten. Meine letzten drei Romanübersetzungen z.B. spielen in Palästina, Albanien und dem Paris der 20er Jahre! Aber tatsächlich bin ich über afrikanische Literatur zur Übersetzung gekommen. Leider haben es afrikanische Romane auf dem deutschen Buchmarkt noch schwer. Das ist sehr schade. Denn es gäbe für deutsche Leser noch so viel zu entdecken: Afrikanische Autoren haben unerhörte (aber eben auch ungehörte!) Perspektiven auf unsere Welt. Ein prominentes Beispiel ist der dschibutische Autor Abdourahman Waberi: In seiner utopischen Politsatire „In den Vereinigten Staaten von Afrika“ verlegt er das Machtzentrum der Welt kurzerhand nach Afrika – und gibt „Euramerika“ Hunger und Unterentwicklung preis! Ich bin sehr froh, demnächst auch seinen neuen Roman, „Passage des larmes“, für die Edition Nautilus übersetzen zu dürfen.”</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=392</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erfolgsgeschichte: Oliver Ilan Schulz</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=372</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=372#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judy</dc:creator>
				<category><![CDATA[featured]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=372</guid>
		<description><![CDATA[Oliver Ilan Schulz arbeitet als freier Literaturübersetzer, Dolmetscher, Lektor und Journalist in Berlin. Am 8. Februar 2010  erscheint von ihm übersetzt der Roman „Ich über mich“ von Grégoire Bouillier beim Nagel &#38; Kimche Verlag.
Wie bist Du auf das Goldschmidt-Programm gekommen?
“Ich hatte das Glück, bei der Abschluss-Lesung des  Jahrgangs 2003 am Übersetzerzentrum in Arles www.atlas-citl.org [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/Oliver-Ilan_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-390" style="margin: 5px 20px;" title="Oliver-Ilan_klein" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/Oliver-Ilan_klein.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a>Oliver Ilan Schulz arbeitet als freier Literaturübersetzer, Dolmetscher, Lektor und Journalist in Berlin. Am 8. Februar 2010  erscheint von ihm übersetzt der Roman „Ich über mich“ von Grégoire Bouillier beim Nagel &amp; Kimche Verlag.</p>
<p><strong>Wie bist Du auf das Goldschmidt-Programm gekommen?</strong></p>
<p>“Ich hatte das Glück, bei der Abschluss-Lesung des  Jahrgangs 2003 am Übersetzerzentrum in Arles <a href="http://www.atlas-citl.org/" target="_blank">www.atlas-citl.org</a> dabei zu sein. Die Atmosphäre war sehr gut und die Texte beeindruckend. Außerdem lernte ich die damaligen Organisatoren Martina Wolff de Carrasco (Frankfurter Buchmesse) und Pierre Myszkowski (BIEF) kennen. Ich hatte vor dem Programm schon viel übersetzt und wollte es jetzt unbedingt mit Literatur versuchen. Von den Verlagsbesuchen und dem Netzwerk von 2004 zehre ich heute noch.”</p>
<p><strong>Deine Meinung zum Übersetzer-Streit?</strong></p>
<p>“Mit der Reform des Urheberrechtsgesetzes ist der Streit um eine angemessene Vergütung für Literaturübersetzer brisanter geworden. Jetzt liest man in den Feuilletons, wie diese Auseinandersetzung zwischen Verlegern und Übersetzern hoch kocht. Das ist gut! So wird endlich öffentlich, was Übersetzer leisten und wie wenig sie dafür bekommen. Innerhalb der Kalkulation für ein Buch sind manche Argumente der Verlage ja verständlich. Wenn man allerdings sieht, wie viel Geld sie an anderer Stelle ausgeben: Da werden einfach falsche Schwerpunkte gesetzt! Und im Geldbeutel der Literaturübersetzer, das weiß ich aus eigener Erfahrung, hat sich seit der Reform noch nichts verändert.”</p>
<p><strong>Ist Literaturübersetzer ein harter Beruf?</strong></p>
<p>“Die jüngsten Beispiele der Übersetzer von “2666″ und “Unendlicher Spaß” zeigen:   Selbst wer große Aufträge hat arbeitet mit Verlust. Und nur ganz wenige Literaturübersetzer haben durchgehend Arbeit. Die monatlich max. 1000 € Verdienst können die Durststrecken leider nicht auffangen. Wer sich also auf Literatur spezialisieren will, sollte einen bescheidenen Lebenswandel, einen lukrativen Nebenjob oder reiche Eltern haben. Das muss den Teilnehmern des Goldschmidt-Programms bewusst sein. Ansonsten ist Übersetzen aber ein bereichernder Beruf, der eine freie Lebensgestaltung ermöglicht. ”</p>
<p>Website: <a href="http://www.oliver-ilan-schulz.de/">www.oliver-ilan-schulz.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=372</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verlage</title>
		<link>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=225</link>
		<comments>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=225#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 16:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?p=225</guid>
		<description><![CDATA[Wir bedanken uns herzlich bei den 50 deutschen Verlagen, Buchhandlungen und literarischen Agenturen.
Danke, dass Sie seit 2000 Ihre Türen für die Stipendiaten des Goldschmidt-Programms geöffnet haben. Danke, dass Sie Ihre Erfahrung und Leidenschaft für das Buch mit den Teilnehmern des Goldschmidt-Programms teilen!




Alexander      Verlag




Antje Kunstmann Verlag 




Arche   Verlage 




Aufbau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/mehr_erlesen_240x180.jpg"><img class="size-full wp-image-288 alignleft" title="mehr_erlesen_240x180" src="http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/wp-content/uploads/2010/02/mehr_erlesen_240x180.jpg" alt="Verlage - Mehr Erlesen!" width="194" height="146" /></a>Wir bedanken uns herzlich bei den 50 deutschen Verlagen, Buchhandlungen und literarischen Agenturen.</p>
<p>Danke, dass Sie seit 2000 Ihre Türen für die Stipendiaten des Goldschmidt-Programms geöffnet haben. Danke, dass Sie Ihre Erfahrung und Leidenschaft für das Buch mit den Teilnehmern des Goldschmidt-Programms teilen!</p>
<table style="height: 1336px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="253">
<tbody>
<tr height="17">
<td width="318" height="17">
<h5><a href="http://www.alexander-verlag.com/" target="_blank">Alexander      Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.kunstmann.de/" target="_blank">Antje Kunstmann Verlag </a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.arche-verlag.com/" target="_blank">Arche   Verlage </a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.aufbau-verlag.de/" target="_blank">Aufbau Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.berlinverlage.de/" target="_blank">Berlin Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.blumenbar.de/" target="_blank">Blumenbar Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5>Buchhandlung Kommedia</h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.zadigbuchhandlung.de/" target="_blank">Buchhandlung Zadig</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.chbeck.de/" target="_blank">C.H. Beck Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.hanser.de/" target="_blank">Carl Hanser Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.wunderhorn.de/wunderhorn/content/" target="_blank">Das Wunderhorn Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.dtv.de/" target="_blank">DTV</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.edition-nautilus.de" target="_blank">Edition   Nautilus</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.eggers-landwehr.de" target="_blank">Eggers &amp; Landwehr</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.eichborn.de" target="_blank">Eichborn Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.frankfurter-verlagsanstalt.de" target="_blank">Frankfurter Verlagsanstalt</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.galiani.de" target="_blank">Galiani Berlin Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.henschel-schauspiel.de" target="_blank">Henschel Schauspiel   Theaterverlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.hoffmann-und-campe.de" target="_blank">Hoffmann &amp; Campe Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.karl-marx-buchhandlung.de" target="_blank">Karl Marx Buchhandlung</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.wagenbach.de" target="_blank">Klaus Wagenbach Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.kookbooks.de" target="_blank">Kookbooks Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5>Literarische Agentur Literatur-Transfer</h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.litagentur.com" target="_blank">Literarische Agentur Michael Gaeb</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.piper-poppenhusen.de" target="_blank">Literarische Agentur Piper &amp; Poppenhusen</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.matthes-seitz-berlin.de" target="_blank">Matthes &amp; Seitz Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.merve.de" target="_blank">Merve Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.parthasverlag.de" target="_blank">Parthas   Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.pendo.de " target="_blank">Pendo Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.piper.de " target="_blank">Piper Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.lamergelee.com" target="_blank">Revue   littéraire La Mer Gelée</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.rogner-bernhard.de" target="_blank">Rogner &amp; Bernhard Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.rotbuch.de" target="_blank">Rotbuch   Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.rowohlt.de" target="_blank">Rowohlt Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.fischerverlage.de" target="_blank">S. Fischer Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.schirmer-graf.de/" target="_blank">Schirmer Graf Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.schoeffling.de" target="_blank">Schöffling &amp; Co. </a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.suhrkamp.de" target="_blank">Suhrkamp   Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.tropen-verlag.de" target="_blank">Tropen   Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.ullstein.de" target="_blank">Ullstein Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="19">
<td height="19">
<h5><a href="http://www.verbrecherei.de" target="_blank">Verbrecher Verlag</a></h5>
<h5><span> </span></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.verlag-der-autoren.de" target="_blank">Verlag der Autoren</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.liebeskind.de/" target="_blank">Verlagsbuchhandlung Liebeskind </a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17">
<h5><a href="http://www.weissbooks.com" target="_blank">weissbooks Verlag</a></h5>
</td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17"></td>
</tr>
<tr height="17">
<td height="17"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.willkommeninderbuchbranche.de/goldschmidt/?feed=rss2&amp;p=225</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

